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Museum Burg Zug
Kirchenstrasse 11
CH-6300 Zug

Öffnungszeiten 
Museum:
Di-Fr 14-17 h 
Sa-So 10-17h
M
o geschlossen

T +41 (0) 41 728 29 70
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3D-Touren

Sie haben eine interessante Sonderausstellung verpasst? Oder sie waren so begeistert, dass Sie die Ausstellung nochmals besuchen möchten? Mit unserer 3D-Tour steht Ihnen diese Option jederzeit offen, und das auch noch direkt vom Sofa aus. Sie benötigen dazu einzig ein internettaugliches Gerät. Bewegen Sie sich frei durch den Ausstellungsraum, indem Sie den weissen Punkten am Boden folgen. Klicken Sie auf die eingezeichneten roten und grünen Punkte, um die Videos und Audios zu geniessen. Zusätzlich stehen Ihnen unterhalb der 3D-Tour jeweils spannende Podcasts mit weiteren Informationen zur Ausstellung zur Verfügung.
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen!

«Schnee war gestern - in den Voralpen» 26. November 2020 - 15. August 2021


In den 1960er und 1970er Jahren entstanden in den Voralpen zahlreiche kleine Skigebiete und Skifahren wurde zum Volkssport. Auf dem Nollen, Raten oder im Sattel-Hochstuckli machten viele ihre ersten Erfahrungen mit dem Wintersport. Heute kämpfen zahlreiche voralpine Skigebiete ums Überleben. Vor allem der immer öfter ausbleibende Schnee erschwert oder verunmöglicht einen rentablen Betrieb. Trotz Schneekanonen wird der Wintersport wie wir ihn kennen bis zur Mitte dieses Jahrhunderts in tiefen Lagen wohl verschwinden.

Die Ausstellung wirft einen Blick zurück, als der Wintersport in den Voralpen boomte und massenhaft Leute auf die Pisten, Loipen und Schlittelbahnen brachte. Sie nimmt mit dem Klimawandel aktuelle Themenbezüge auf und beleuchtet die Folgen davon. In welcher Form hat wintersportliches Vergnügen in den Voralpen überhaupt eine Zukunft?


Podcast «Museumslust»
Fachreferentin Sabine Witt im Gespräch mit Kurator Christoph Tschanz:

«Ernstfall! Die Schweiz im Kalten Krieg» 19. Juni 2019 bis 17. März 2020


2019 jährte sich das Ende des Kalten Krieges zum 30. Mal. Der Fall der Berliner Mauer und die politischen Umwälzungen in den Ostblockstaaten machten 1989 zu einer historischen Zäsur. Wesentliche Merkmale des Kalten Krieges waren die Furcht vor dem Atomkrieg sowie das gegenseitige Misstrauen. Ab den 1970er Jahren überlagerten gesellschaftliche Forderungen den politisch-ideologischen Konflikt zunehmend.

Das «Gleichgewicht des Schreckens» prägte auch die Schweiz. Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur waren stark vom Kalten Krieg und dessen Feindbildern eingenommen. Das Klima war politisch aufgewühlt und antikommunistisch eingefärbt. Vor dem Hintergrund der stärker werdenden Friedens- und Anti-Atombewegung kam es in der Schweiz zu gesellschaftspolitischen Spannungen, die 1989 mit dem «Fichenskandal» und der GSoA-Armeeabschaffungsinitiative öffentlich aufbrachen.

Die Ausstellung zeigt die Entstehung des bipolaren Weltbildes des Kalten Krieges, zeichnet die wechselseitigen Feindbilder nach und beleuchtet die daraus entstandenen politischen und gesellschaftlichen Gegensätze.


Podcast-Führung zur Ausstellung
Folgen Sie unserer Fachreferentin Stephanie Müller in ca. einer Stunde durch die Ausstellung. Müller ist Historikerin und hat die Sonderausstellung selbst mitgestaltet. Kurzweilig führt sie durch die verschiedenen Ausstellungsteile, erklärt politische Prozesse, das soziale Gefüge und Konfliktpotentiale der damaligen Schweiz. Klicken Sie zum Start der Podcast-Führung auf die Play-Taste des Audioplayers unten. Starten Sie anschliessend den Vollbildmodus der 3D-Tour.

Wir danken Ronald Kah  (www.ronaldkah.de) und der Hörspielbox (www.hoerspielbox.de) für die kostenlose Verwendung von Songs und Geräuschen.