Museum Burg Zug
Kirchenstrasse 11
CH-6300 Zug
T +41 (0) 41 728 29 70
info@burgzug.ch

Kontakt

Öffnungszeiten 
Di-Sa 14-17 |  So 10-17 
Schulen und Gruppen auch ausserhalb der Öffnungszeiten auf Anfrage

Feiertage

Eintritt
CHF 10, ermässigt CHF 6
Gruppen ab 10 Personen CHF 8

Freier Eintritt
Kinder bis 16 Jahre 
An jedem ersten Mittwoch im Monat 
Mitglieder Freunde Burg Zug
Mitglieder ICOM / VMS
Schweizer Museumspass
Raiffeisenkarte Mitglieder

Besucherinformation
Picknickmöglichkeiten im Burghof


www.zugangsmonitor.ch
Wir empfehlen den Besuch mit einer Begleitperson.

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SAMMLUNG

Sammlungsgeschichte(n)

Die Sammlung des Museum Burg Zug umfasst rund 50'000 historische Gegenstände zur Geschichte des Kantons Zug vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Das älteste Objekt der Sammlung, ein kleiner Behälter aus Bein und Horn wird auf das 10. bis 11. Jahrhundert datiert. Einige der jüngsten Objekte sind Utensilien zur Zuger Initiative für bezahlbaren Wohnraum vom 21. Mai 2017. Nur ein Bruchteil der Sammlung kann in der Dauerausstellung oder in externen Präsentationen gezeigt werden, Hellebarden zum Beispiel im Pulverturm an der Zugerbergstrasse oder Porträts im Rathaus der Stadt Zug. Der grösste Teil der Sammlung lagert im Kulturgüterdepot.

Die Ursprünge der Sammlung reichen ins 19. Jahrhundert zurück. Der 1852 gegründete Vorläufer des heutigen Historischen Vereins des Kantons Zug sammelte seit 1876 Antiquitäten, die man dem Publikum ab 1879 im Rathaus in der Stadt Zug präsentierte. Beträchtlich erweitert wurde die Sammlung zwischen 1902 und 1906 durch den Zeughausbestand, eine weitere Zuger Sammlung aus militärischen Objekten und Glasgemälden. Uniformen und Waffen sammelte auch die Kantonale Offiziersgesellschaft Zug und zeigte diese in einem Raum im Rathaussaal. Nach 1903 bis 1946 war die Bürgergemeinde der Stadt Zug für den Betrieb im Rathaus verantwortlich. Danach lagerten die Objekte über Jahrzehnte in verschiedenen Magazinen, bis 1982 das Museum unter der Führung eines Stiftungsrats in der Burg Zug seinen Betrieb aufnahm. Das Sammlungsgut der Bürgergemeinde, der  Einwohner- und der Korporationsgemeinde der Stadt Zug und weitere Kulturgüter des Kantons wurden von der Stiftung übernommen. 

Auch in den Jahren ohne Museumsbetrieb war der Bestand laufend durch Ankäufe und Schenkungen ergänzt worden. Einen grossen Teil der Sammlung bilden die Dauerleihgaben der katholischen Kirchgemeinden Baar, Cham, Menzingen, Neuheim, Unterägeri und Zug.

Die jüngsten Übernahmen gehören zur neueren Zuger Geschichte und dokumentieren die Industrialisierung des Kantons. So kam eine Sammlung von Industriegut zum Museumsfundus, die vom Industriepfad Lorze angelegt wurde und in die Obhut der kantonalen Denkmalpflege gelangte. Ebenso wurden diverse Gegenstände der ehemaligen Stadtpolizei Zug übernommen. 

Seit Anbeginn der kantonalen Sammlungstätigkeit wurden einzelne, besondere Objekte erworben, wie beispielsweise der eingangs erwähnte Behälter, den man 1918 für Fr. 75.- erstanden hatte. Heute wird versucht, die Sammlungslücken gezielt zu schliessen, weshalb in den letzten Jahren etliche Zuger Glasscheiben den Weg in die Sammlung gefunden haben.

Neben den Konvoluten wurde die Sammlung von Beginn an durch Einzelobjekte bereichert.  Versuchte einer der ersten Museumskuratoren, der Pfarrhelfer Paul Anton Wickart, um 1900  noch mittels Zeitungsinserat mögliche Donatoren für Schenkungen oder Leihgaben zu motivieren, wird heute die Sammlung selektiv erweitert.

MEDIENRESONANZ ZUR SAMMLUNG

Vom Umgang mit Schenkungen
SRF Regionaljounral Zentralschweiz
«Heute schauen wir dem Gaul genau ins Maul»

Kleinod oder Trödelkram? Erster Bestimmungstag in der Burg
SRF Regionaljournal Zentralschweiz; Samstag, 24. Juni 2017
Trödel oder Trouvaille - Experten begutachten private Schätze

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