Museum Burg Zug
Kirchenstrasse 11
CH-6300 Zug
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19. Juni bis 9. august 2015

NACH 700 JAHREN AUFGETAUCHT!
neue funde aus dem gebiet der schlacht am morgarten

SRF «Einstein spezial» vom 18.6.2015

Über die Schlacht am Morgarten wurde in den vergangenen Monaten viel diskutiert. Bislang fehlten jedoch zuverlässige Quellen und archäologische Fundstücke. Nun sind erstmals in der Gegend von Morgarten Objekte gefunden worden, die aus der Zeit um 1315 stammen könnten. Die archäologischen Prospektionen haben aber noch mehr zutage gefördert: Gegenstände von der Römerzeit bis zum 20. Jahrhundert. Ein Auswahl dieser Funde sind ab sofort im Museum Burg Zug zu sehen.

Die Bedeutung von Morgarten
Die Schlacht am Morgarten gehört zu den zentralen Elementen der eidgenössischen Befreiungslegende. Die klare Botschaft lautet: Was 1291 mit dem Rütlischwur entstand, wurde 1315 am Morgarten in dieser „ersten Freiheitsschlacht“ verteidigt. Morgarten steht dabei auch für den gerechten Kampf der gottesfürchtigen Bauern gegen die adlige Tyrannei Habsburgs. Die Chroniken stilisierten das Ereignis später zum Kampf Davids gegen Goliath. 

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Die Sammlung des Museum Burg Zug enthält solche Objekte der Erinnerungskultur, etwa Abbildungen auf Ofenkacheln oder Gedenkmünzen. 

Historisch gesichert ist an der Morgarten-geschichte jedoch wenig. Nach heutigem Kenntnisstand kann man sagen, dass es 1315 zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen einem habsburgischen Gefolge und der Waldstätte – mehrheitlich Schwyzern – gekommen ist. Wo sich dies genau zugetragen hat, ist bislang unbekannt. Über den Verlauf der Kämpfe gibt es keine zuverlässigen schriftlichen Quellen. Die Informationen aus den Chroniken sind sehr unterschiedlich und teils widersprüchlich.