Museum Burg Zug
Kirchenstrasse 11
CH-6300 Zug

Öffnungszeiten 
Museum:
Di-Sa 14-17 h 
So-Mo geschlossen
T +41 (0) 41 728 29 70
info.mbz@zg.ch

Administration:
Mo- Fr 8 h - 17 h
T +41 (0) 41 728 29 77
​administration.mbz@zg.ch

Das Museum Burg Zug bleibt aufgrund der aktuellen Covid-19 Bestimmungen bis auf Weiteres geschlossen. 

 

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(Öffentliche Führungen benötigen keine Anmeldung.)

Schulen und Gruppen auch ausserhalb der Öffnungszeiten auf Anfrage

Selbständige Klassenbesuche
Bitte melden Sie einen geplanten selbstständigen Klassenbesuch während den Öffnungszeiten unter info@burgzug.ch an.


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Sonderausstellung

Rundgang in 3D

Ab dem 2. April 2020 ist die Sonderausstellung virtuell in 3D auf dieser Website begehbar. Stellen Sie den Vollbildmodus unten rechts im Bild ein und folgen Sie den weissen Kreisen. Klicken und zoomen Sie auf die Objekte und Texte, um diese von Nahem zu betrachten. Audio- und Videobeiträge finden Sie in den farbigen Kreisen. Das Museum Burg Zug bedankt sich bei der Chamer Fotografin Heike Witzgall, die den 3D-Rundgang aufgenommen und erstellt hat. Weitere Informationen zur 3D-Technik und Heike Witzgall finden Sie unter: www.witzgall-3d.com

Podcast-Führung zur Ausstellung
Folgen Sie unserer Fachreferentin Stephanie Müller in ca. einer Stunde durch die Ausstellung. Müller ist Historikerin und hat die Sonderausstellung selbst mitgestaltet. Kurzweilig führt sie durch die verschiedenen Ausstellungsteile, erklärt politische Prozesse, das soziale Gefüge und Konfliktpotentiale der damaligen Schweiz. Klicken Sie zum Start der Podcast-Führung auf den Link unten, der sich in einem neuen Fenster öffnen wird. Starten Sie anschliessend den Vollbildmodus des 3D-Rundgangs.

Podcast-Führung «Ernstfall! Die Schweiz im Kalten Krieg»

Wir danken Ronald Kah  (www.ronaldkah.de) und der Hörspielbox (www.hoerspielbox.de) für die kostenlose Verwendung von Songs und Geräuschen. 

Vorzeitige Schliessung der Ausstellung

Aufgrund der aktuellen Situation rund um das Coronavirus und der Schliessung aller Museen durch die Verordnung des Bundesrates (COVID-19-Verodrnung 2) vom 16. März 2020 wird die Sonderausstellung «Ernstfall! Die Schweiz im Kalten Krieg» per 17. März 2020 vorzeitig beendet. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Zur Ausstellung
2019 jährt sich das Ende des Kalten Krieges zum 30. Mal. Der Fall der Berliner Mauer und die politischen Umwälzungen in den Ostblockstaaten machen 1989 zu einer historischen Zäsur. Wesentliche Merkmale des Kalten Krieges waren die Furcht vor dem Atomkrieg sowie das gegenseitige Misstrauen. Ab den 1970er Jahren überlagerten gesellschaftliche Forderungen den politisch-ideologischen Konflikt zunehmend.

Das «Gleichgewicht des Schreckens» prägte auch die Schweiz. Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur waren stark vom Kalten Krieg und dessen Feindbildern eingenommen. Das Klima war politisch aufgewühlt und antikommunistisch eingefärbt. Vor dem Hintergrund der stärker werdenden Friedens- und Anti-Atombewegung kam es in der Schweiz zu gesellschaftspolitischen Spannungen, die 1989 mit dem «Fichenskandal» und der GSoA-Armeeabschaffungsinitiative öffentlich aufbrachen.

Die Ausstellung zeigt die Entstehung des bipolaren Weltbildes des Kalten Krieges, zeichnet die wechselseitigen Feindbilder nach und beleuchtet die daraus entstandenen politischen und gesellschaftlichen Gegensätze.

Crowdfunding
We made it! Dank der Hilfe von 80 Spenderinnen und Spendern ist es uns gelungen, das Budget für ein spezielles Objekt zusammen zu bringen. Eine Bloodhound-Lenkwaffe vom nahegelegenen Gubel und aus der Zeit des Kalten Krieges stammend, steht nun im Burghof, um die Zeit der Aufrüstung aufzuzeigen. Die Friedensbewegung, die sich anfangs der 1980er Jahre formierte, wird durch Transparente, die der Lenkwaffe gegenüber stehen, veranschaulicht. Die Besucher werden somit bereits im Burghof die verschiedenen Stimmungen der Zeit des Kalten Krieges spüren können. Wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die das Objekt vor der Burg ermöglichten.

 

Den Flyer zur Ausstellung mit dem Rahmenprogramm finden Sie hier.

 

  • Ernstfall! Key Visual
  • Kalter Krieg - Karikatur
  • Ernstfall! Blick in die Ausstellung 1
  • Ernstfall! Blick in die Ausstellung 8
  • Ernstfall! Blick in die Ausstellung 2
  • Ernstfall! Blick in die Ausstellung 7
  • Ernstfall! Blick in die Ausstellung 3
  • Ernstfall! Blick in die Ausstellung 6
  • Ernstfall! Blick in die Ausstellung 4
  • Ernstfall! Blick in die Ausstellung 5
  • Ernstfall! Blick in die Ausstellung 9
  • Transport Bloodhound 1
  • Transport Bloodhound 2
  • Transport Bloodhound 3

 

Die Ausstellung wird unterstützt von:

Medienresonanz zur Ausstellung:

Zeitungen / Magazine:

Radio / TV / online:

Divers:

  • Grusswort des Landammans Stephan Schleiss anlässlich der Vernissage, 19.6.2019

Medienresonanz zum Crowdfunding:

Zeitungen / Magazine:

 

Crowdfunding «Die Bloodhound vom Gubel»

 

https://wemakeit.com/projects/die-bloodhound-vom-gubel


Dem Fall der Berliner Mauer und dem Zerfall der Sowjetunion vorangegangen waren unter anderem ein Wettlauf der Aufrüstung zwischen West und Ost. Auch die neutrale Schweiz blieb davon nicht verschont und investierte in Lenkwaffen, die Bloodhounds. Diese waren an verschiedenen Orten in der Schweiz aufgestellt. Einer der Orte war der Gubel im Kanton Zug. Als sich anfangs der 1980er Jahre eine erneute atomare Aufrüstung in Europa abzeichnete, formierte sich jedoch auch eine neue Friedensbewegung und die zunehmende Angst vor einem Atomkrieg führte in ganz Europa zu Demonstrationen. 

Um die Zeit der Aufrüstung aufzuzeigen, möchte das Museum Burg Zug eine solche, heute entschärfte, Bloodhound vom Gubel während der Ausstellung im Burghof vor dem Museum platzieren. Die Friedensbewegung wird durch Transparente, die der Lenkwaffe gegenüber stehen, veranschaulicht. Die Besucher werden somit bereits im Burghof die verschiedenen Stimmungen der Zeit des Kalten Krieges spüren können.

Das Museum Burg Zug braucht dazu jedoch die Hilfe der Bevölkerung und ruft zur Unterstützung via Crowdfunding auf. Gesucht werden CHF 11 000, die in den Transport, den Auf- und Rückbau, die Versicherung und Miete der Bloodhound sowie in die Produktion der Friedenstransparente fliessen. Das Projekt «Die Bloodhound vom Gubel» ist ab Montag, 15. April 2019 ab 12 Uhr auf der Crowdfundingplattform www.wemakeit.com aufgeschaltet. Es läuft bis am Mittwoch, 29. Mai 2019. Bereits kleine Beiträge helfen dem Museum das starke Objekt für die Ausstellung gewinnen zu können. Das Museum Burg Zug bedankt sich bereits im Voraus für jegliche Unterstützung.

Crowdfunding basiert auf der Idee der Schwarmfinanzierung. Dabei werden innovative Projekte von Privatleuten durch Kleinbeiträge finanziert. Die Spender können wählen, ob sie das Projekt belohnungsfrei unterstützen oder eine Gegenleistung erhalten möchten. Das Museum Burg Zug bietet Spendern zum Beispiel eine exklusive Preview-Führung vor der offiziellen Eröffnung oder diverse Angebote zu den Rahmenveranstaltungen an. Weiter stehen Tickets für besondere Kinoabende, bei denen unter anderem der Film «Dr. Strangelove or: How I Stopped Worrying and Love the Bomb» von Stanley Kubrick gezeigt wird oder eine VIP-Behandlung inklusive den besten Plätzen während der Vortragsreihe zur Ausstellung zur Auswahl. Es referieren national bekannte Historiker und Historikerinnen wie Titus Meier, Christian Koller, Sibylle Marti oder Silvia Berger Ziauddin an insgesamt vier Abenden zu diversen Themen des Kalten Krieges in der Schweiz.